CSU-Fraktion stimmt für Stadionneubau in Bahnhofsnähe!

03.07.2014 09:55
von CSU-Team

CSU-Fraktion stimmt für Stadionneubau in Bahnhofsnähe!

Die CSU-Fraktion hat sich in der Stadtratssitzung am 01. Juli 2014 für den Neubau eines Eisstadions mit maximal 3500 Zuschauerplätzen neben dem Parkstadion ausgesprochen. Die CSU-Fraktion folgt damit dem sorgfältig geprüften Standortvorschlag der Stadtverwaltung. Dieser Standort wird auch vom ESVK und den Eissportlern favorisiert, weil er der einzige ist, der mit öffentlichen Verkehrsmitteln und im übrigen zentral erreichbar ist.

Die CSU-Fraktion weist nochmals darauf hin, dass bereits am 27.07.2014 auch über die Frage Eisstadion JA oder NEIN entschieden wird: Würde das Bürgerbegehren am 27.07. erfolgreich sein, könnte das Eisstadion nicht mehr an dem optimalen Standort in Bahnhofsnähe verwirklicht werden. Es bliebe dann nur noch der Standort in Kaufbeuren Nord zwischen Wertach und Mindelheimer Straße. Die Stadtverwaltung konnte in der Sondersitzung am 01.07. darlegen, dass diese Standortwahl Mehrkosten von mindestens 2,5 Millionen Euro auslösen würde. Hinzu kämen noch die Kosten für die von dem Bürgerbegehren geforderte Verlagerung der jetzigen Sportanlagen im Bereich des Parkstadions mit Kosten in Höhe von mindestens 7 Millionen Euro. In der Sondersitzung wies der städtische Finanzreferent Markus Pferner darauf hin, dass auch der Neubau eines Eisstadions am optimalen Standort neben dem heutigen Parkstadion mit maximal 3500 Plätzen die Stadt an den Rand ihrer finanziellen Leistungsfähigkeit bringt.

Das Fliegerhorstgelände, das für einen Neubau des Stadions immer wieder genannt wird, steht der Stadt in absehbarer Zeit nicht zur Verfügung. Der für 2017 vorgesehene Abzug der Bundeswehr verzögert sich voraussichtlich um mehrere Jahre. Erst nach der Freigabe durch das Verteidigungsministerium, dem sogenannten Entwidmungsakt, hätte die Stadt die Möglichkeit, das Fliegerhorstgelände oder Teile davon zu erwerben und zu beplanen. Für den ESVK und den Neubau eines Stadions wäre das zu spät. Die Stadt müsste für mindestens 3 Millionen Euro ein Provisorium errichten.

Die CSU-Fraktion macht klar, dass der Neubau eines Eisstadions nur am optimalen Standort neben dem Parkstadion in Bahnhofsnähe realisiert werden kann. Dafür müsste die Stadt eine kommunale GmbH oder ein Kommunalunternehmen gründen. Mit dieser Maßgabe würden die Belastungen des städtischen Haushalts auf ein erträgliches Maß reduziert, nämlich auf voraussichtlich etwa 1,5 Millionen Euro jährlich. Kämen aber die oben genannten Zusatzkosten für die Verlagerung des Parkstadions von etwa 7 Millionen Euro hinzu, würde die Regierung von Schwaben den städtischen Haushalt nicht mehr genehmigen. Die CSU-Fraktion kann daher nicht zulassen, dass die Stadt finanziell handlungsunfähig wird. Wenn also das Bürgerbegehren erfolgreich wäre, würden die dadurch ausgelösten finanziellen Engpässe den Neubau eines Eisstadion unmöglich machen!

Die Stadtverwaltung hat am 01.07. auch darauf verwiesen, dass das Wahlversprechen der Freien Wähler: Errichtung einer Multifunktionsarena (Eishalle kombiniert mit Stadthalle) nicht finanzierbar ist. Die Mehrkosten einer solchen Multifunktionsarena an der Mindelheimer Straße würden sich nach den Berechnungen der Stadtverwaltung im Saldo auf mindestens 10 Millionen Euro belaufen. Wir fordern die Freien Wähler daher auf, sich nun eindeutig zu erklären, ob sie ihr Wahlversprechen aufrecht erhalten und wie sie die Genehmigungsfähigkeit des städtischen Haushaltes angesichts dieser exorbitanten Mehrkosten von mindestens 10 Millionen Euro sicherstellen wollen.

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